28. Nov 2014

Habt ihr es eigentlich auch schon gehört? Der Hut feiert seit diesem Sommer sein Comeback und ist auch im Herbst wieder voll in Mode! Toll, oder…? Aber ist das wirklich so? Habt ihr überhaupt Hüte im Schrank? Traut euch vielleicht nur (noch) nicht, sie zu tragen? Schluss damit. Jetzt ist die Zeit da, und los! :)

Für alle Hutträger unter euch (und die, die es noch werden wollen) habe ich heute mal ein paar Tipps mitgebracht. Hüte sind ja leider auch empfindliche Kleidungsstücke. Sie lassen sich nicht in die Waschmaschine stecken, und wenn sie mal die Form verloren haben ist es eher schwierig, das ohne Profi wieder hinzukriegen. Und die Motten in deinem Schrank denken sich bei deinem schönen Filzhut gleich “ui, lecker” (das ist für die wie Schokolade für uns)!

Aber wenn du ein paar kleine Tipps befolgst kannst du ganz leicht verhindern, dass es deinen tollen Stücken schlecht geht, damit du auch jahrelang deine Freude an ihnen haben wirst.

Let's talk about hats - Hutpflege

1) Lagerung: Kaufe dir Hutschachteln! Ich benutze diese schlichten weißen Kartons, die es in verschiedenen Größen gibt. Packe am besten nicht mehr als 3 Hüte in eine Schachtel und stopfe jeden Hutkopf mit etwas Papier aus, damit keine Dellen reinkommen. Du solltest die Hutschachteln am besten trocken lagern – also lieber nicht im Keller. Schön machen sie sich zum Beispiel auf dem Kleiderschrank!
Die Hüte, die ich zurzeit oft trage liegen bei mir meistens auf der Hutablage und wandern erst nach der Saison wieder in den Karton.

2) Bürsten: Kauf dir eine Hutbürste! Diese sind leicht gebogen, damit man gut in die Rundung der Krempe kommt. Ich habe eine mit schwarzen Borsten für dunklen Filz und eine mit hellen Borsten für hellen Filz. (Auf dem Esslinger Weihnachtsmarkt gibt es einen Bürsten-Stand, vielleicht werdet ihr auf eurem Weihnachts- oder Wochenmarkt fündig?)

Let's talk about hats - Hutpflege

3) Motten: Am besten du packst immer ein Lavendelsäckchen oder Mottenpapier mit in die Kartons. Solltest du den Verdacht haben, dass der Hut schon “angefressen” wurde (iiihh!), kannst du den Hut in einer Plastiktüte vorsichtig im Gefrierschrank ein paar Tage einfrieren und du bist befreit von den bösen Viechern! (Aber vorsichtig: Am besten vorher ein Tiefühlfach komplett leerräumen, es darf nichts auf dem Hut draufliegen. Und nach dem Herausholen an einer sicheren Stelle trocknen lassen, damit er die Form nicht verliert.)

4) Dein Hut ist aus der Form geraten und hat viele Dellen bekommen mit der Zeit? Das lässt sich wieder aufarbeiten! Mit etwas Dampf und viel Fingerspitzengefühl kann man das auch gut selbst wieder hinkriegen. Wer sich das nicht zutraut sucht am besten den nächsten Hutladen auf.

Ich hoffe doch, dass der ein oder andere Tipp hilfreich für euch war! Wie ist es bei euch? Tragt ihr Hüte oder würdet ihr gerne? Glaubt ihr an das “Comeback des Hutes”? Und wie pflegt ihr bisher eure Hüte? Ich freue mich auf eure Kommentare. :)

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14. Sep 2014

Hallo ihr Lieben, heute ist Laura von Tagträumerin dran, euch ihre liebsten Kopfbedeckungen vorzustellen. Sie ist gelernte Maßschneiderin, studierte Modedesignerin (ihre Abschlussarbeit befindet sich in den letzten Zügen) und hat sogar schon zwei Bücher rausgebracht! Außerdem trägt sie liebend gerne Hüte und macht viele ihrer Mützen selbst. Viel Spaß. :)

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Die liebe Ani hat mich eingeladen, hier auf dem Blog meine drei liebsten Kopfbedeckungen vorzustellen und dieser Einladung bin ich natürlich sehr gern gefolgt, denn ich liebe Hüte und Mützen und Stirnbänder und Haarreifen mit lustigen Dingen on top. Also fangen wir an!

we.wear.hats // Tagträumerin

Die Melone:
Mein brauner Lieblingshut wanderte während meines Praktikums bei mydearlove in meinen Besitz. Anke und Moni hatten Hüte für den Shop bestellt und als sie ankamen, konnten wir uns natürlich nicht zurückhalten und mussten alle anprobieren. In die braune Melone verliebte ich mich sofort und trug sie bereits im letzten Herbst gern. Nun freue ich mich, den Hut auch dieses Jahr wieder aus dem Schrank zu kramen und zu meiner Lederjacke ebenso zu kombinieren wie zu zarten Kleidchen.

we.wear.hats // Tagträumerin

Der Fascinator:
Ich liebe meinen Fascinator von Emin und Paul London! Ich fand ihn Anfang 2012 auf dem Brick Lane Market in London und liebe ihn immer noch sehr. Damit wird einfach jedes Outfit zum Hingucker! Ich trage den Fascinator ebenso gern zu schwarz und weiß wie zu leuchtenden Farben wie Gelb. Da er aus Filz ist, kombiniere ich ihn am liebsten zu Winteroutfits und Wollstoffen.

we.wear.hats // Tagträumerin

Das Stirnband:
Mein Lieblingsstirnband war ein Geschenk von meiner Freundin Lu von Luloveshandmade. Stirnbänder sind so eine tolle Alternative an all den Tagen, die zu kalt sind, um ohne Kopfbedeckung aus dem Haus zu gehen, aber nicht so kalt, dass man unbedingt eine dicke Mütze braucht. Neben Stirnbändern (am liebsten mit Schleifen oder vorn geknotet) heißt meine neuste Obsession übrigens Turban-Mütze – ich bin gerade dabei, mir eine zu stricken!

Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig inspirieren, ein einfaches Outfit mit einer hübschen Kopfbedeckung aufzuwerten! Mich würde natürlich interessieren, was ihr am liebsten auf dem Kopf tragt: Haarbänder? Mützen? Hüte?

Alles Liebe, Laura

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Jetzt seid ihr dran! Zeigt uns eure liebsten Kopfbedeckungen. Verfasst einen Blogpost, indem ihr zeigt, was ihr diesen Herbst auf dem Kopf tragt oder taggt eure Hut- und Mützenbilder bei Instagram mit #wewearhats14 – ganz einfach. :) Unter diesem Artikel könnt ihr gerne auch den Link zu eurem Beitrag posten!

Die beiden anderen Gastposts zur Aktion von Jenny (exclamation-point) und Stefanie (Squeaky Swing) findet ihr übrigens hier und hier.

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